CAMP 2014

Eine andere Empfehlung...

...zum Umgang mit

Anhörungsbögen bezüglich des diesjährigen „War Starts Here“ Camps

 

Das „War Starts Here“ Camp 2014 ist bereits einige Monate her. Auch in diesem Jahr finden Repressionsversuchen gegen Personen, die sich am Aktionstag gegen das Gefechtsübungszentrum des Heeres (GÜZ) Altmark beteiligt haben sollen, statt.

Aktuell verschickt das Bundesministerium der Verteidigung Briefe, in denen den Empfänger_innen eine Ordnungswidrigkeit in Form der Betretung des Truppenübungsplatzes vorgeworfen wird.

Ein Großteil dieser Briefe richtet sich an Teilnehmende der Platzbesetzungen der 'Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen'. Den Betroffenen wird die Gelegenheit gegeben, sich zu äußern.

Auf der Homepage 'Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen' ist nun eine Empfehlung zu lesen, wie sich ein Umgang mit diesen Anhörungsbögen seitens der Vorbereitungsgruppe der Platzbesetzungen vorgestellt wird. Dort wird empfohlen, möglichst viele Mitstreiter_innen sollten ein Antwortschreiben an das Ministerium schicken, in dem »unsere antimilitaristische Haltung deutlich wird«. Es wird vorgeschlagen, inhaltlich zu argumentieren, warum der Truppenübungsplatz abgeschafft werden muss. Über vermeintliche Taten, andere Personen oder darüber, was mensch an dem (Aktions-)tag gemacht hat, sollen in diesem Brief keine Aussagen gemacht werden.1

Das Schweigen beim konkreten Tatvorwurf etc. ist einem Haltung, die wir – genauso wie die 'Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen' – als grundlegend und unumgänglich erachten, doch damit ist noch lang nicht alles gesagt!

 

Militärgleise am GÜZ erneut sabotiert

Auf linksunten erschien kürzlich eine Meldung (mit sehenswerten Fotos), dass die außschließlich militärischen Zwecken dienenden Gleise, welche von Gardelegen aus auf das Gelände des Gefechtsübungszentrums führen, erneut von Antimilitarist_innen mit einer Sabotageaktion bedacht wurden. Die Schiene wurde dabei angehoben und verbogen, sodass die Durchfahrt von Militärtransporten vorerst unmöglich ist. Es freut uns zu hören dass der praktische Widerstand gegen das GÜZ offenbar nicht auf eine einzige Woche im Jahr beschränkt bleibt.

"Wenn ihr uns während des war-starts-here-camps in unserer Bewegungsfreiheit einschränken wollt, so kommen wir immer wieder: Das Jahr hat 365 Tage mit jeweils dunklen Nächten..."

Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen, es bleibt die Hoffnung dass diese Aktion weiteren Widerstand gegen das GÜZ beflügelt und so vor Ort eine antimilitaristische Kontinuität übers ganz Jahr hinweg entsteht. Denn nur so kann der militärische Normalbetrieb in der Colbitz-Letzlinger Heide relevant und nachhaltig in Bedrängnis gebracht werden.

Protestaktionen Sommer 2015 ums GÜZ - Einladung

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Aktionen im August beim Camp 2014 haben wieder für die nötige Aufmerksamkeit für die Problematik gesorgt. Als örtlicher Initiative ist uns natürlich daran gelegen, dass das kleine Pflänzchen Protest gegen die militärische Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide weiter gepflegt wird und an Kontinuität gewinnt. Wie das im nächsten Jahr aussehen kann, darüber wollen wir mit Euch am Sonnabend, den 22. November 2014 ab 12 Uhr in Magdeburg, Olvenstedter Straße beraten. Das ist in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Einladung kann gern weitergereicht werden.

Wer ein Quartier in Magdeburg benötigt, kann sich melden. Antworten und Fragen an <OFFENeHEIDe@t-online.de>

War Starts Here Camp: Solidarität mit Bernhard!

Grußworte vom antimilitaristischen „WAR STARTS HERE“- Camp am GÜZ (Gefechtsübungszentrum) in der Altmark an unseren Genossen Bernhard

Wir grüßen den Genossen Bernhard, der seit Anfang Juli in Venezuela von Bullen festgehalten wird und an die BRD ausgeliefert werden soll.

Wir wenden uns an die sozialen Bewegungen in Venezuela, zusammen mit uns dafür zu kämpfen, dass Bernhard NICHT an die BRD ausgeliefert wird.

Wir solidarisieren uns mit Bernhard, weil wir unseren Widerstand gegen das GÜZ und Militarisierung in Kontinuität zu den ihm vorgeworfenen Aktionen des K.O.M.I.T.E.E. sehen. Die Gruppe hat Mitte der 90er u.a. einen Brandanschlag auf eine Bundeswehrkaserne verübt, um die Heimatfront zu sabotieren. Sie beziehen sich auf den Völkermord in Kurdistan, welchen die BRD militärisch, ökonomisch und politisch unterstützt(e). Heute ist die BRD noch immer Akteur im Krieg im Nahen Osten und in Kurdistan. Von Deutschland gehen weiterhin Kriege aus und auch auf dem GÜZ werden diese vorbereitet. Deshalb sind wir das dritte Jahr in Folge hier und wollen den Krieg da, wo er beginnt, markieren, blockieren und sabotieren.

 

WAR STARTS HERE – LET'S STOP IT HERE!

Freiheit für Bernhard!

Viel Glück für die weiteren zwei Untergetauchten, Peter und Thomas, welche sich den Verfolgungsbehörden bisher entziehen konnten!

24.8.13 - Pressemitteilung "Praktische Aktionen und inhaltliche Auseinandersetzung"

Antimilitaristisch Campen: Praktische Aktionen und inhaltliche Auseinandersetzung

 

+++ erfolgreicher Aktionstag auf dem Gefechtsübungszentrum +++ vielfältige Aktionen am Aktionstag und in den Tagen zuvor +++ Rück- und Ausblick des Camps +++

 

Nach vier Tagen Diskussionen auf dem „War Starts Here“ Camp fand gestern, am 23.08.2014, ein erfolgreicher Aktionstag gegen das Gefechtsübungszentrum des Heeres (GÜZ) in der Altmark statt. Seit Freitagmittag waren verschiedene Mahnwachen rund um das Gelände herum angemeldet, die den Antimilitarist*innen als Anlaufpunkte dienten. Eine der Mahnwachen wurde an der Baustelleneinfahrt zur Übungskulisse Schnöggersburg abgehalten, begleitet von einem unnötig massiven Polizei-, Bundeswehr- und Wachschutzaufgebot. Viele Aktivist*innen verzichteten jedoch auf eine Teilnahme an einer der Kundgebungen, um statt dessen ihren Protest direkt auf das GÜZ zu tragen.

 

Pressemitteilung 23.8.14 - "Aktionstag"

Presseerklärung 23.8.2014 des „war starts here“ Camp: „Aktionstag“

Viele Leute sind vom „war starts here“ Camp aufgebrochen, um mit kreativen Aktionen gegen das Gefechtsübungszentrum in der Altmark zu protestieren. Erste Grupppen befinden sich bereits auf dem Gelände.

An der Zufahrt zur Baustelle der Gefechtsübungsstadt Schnöggersburg, im Ort Dolle, sowie in Landsberg und auf dem Marktplatz in Letzligen sind Mahnwachen aufgebaut, an denen sich Menschen sammeln. Trotz der frühen Stunde ist die Stimmung gut, mit mehr Teilnehmer*innen wird gerechnet.

Gestern, am 22.8.2014 hat das Oberverwaltungsgericht Magdeburg alle von der Polizei in der letzten Woche ausgesprochenen Platzverweise für wirkungslos erklärt. Wir beobachten, wie auch im letzten Jahr, wieder Versuche der Polizei Aktivists*innen mit fragwürdigen Mitteln an der Ausübung ihrer Grundrechte zu behindern. Wir werden uns dagegen zur Wehr setzen und betrachten das OVG-Urteil als einen ersten Schritt.

Weitere Informationen und Material für die Presse finden Sie unter:
warstartsherecamp.org

Pressefotos befinden sich gesammelt unter: warstartsherecamp.org/de/galerie-pressefotos

 

Zur Veröffentlichung freigegeben, honorarfrei; Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

Pressemitteilung 19.8.14 - "Platzbesetzung auf dem GÜZ"

Platzbesetzung auf dem GÜZ

+++ erste erfolgreiche Aktion auf dem GÜZ: „GA GÜZ abschaffen“ besetzt Infrastruktur des Truppenübungsplatzes +++ ca. 200 Teilnehmer*innen auf dem Camp +++

 

Pressemittleilung 15.8.14 - "Aller Guten Dinge sind drei"

Aller guten Dinge sind drei:

War Starts Here“-Camp startet am Sonntag zum dritten Mal in Potzehne bei Letzlingen

+++ Antimilitaristischer Protest gegen Militarisierung, Rüstungsexporte und Kriegseinsätze am GÜZ bei Letzlingen/Magdeburg +++ Camper*innen widersprechen: Krieg und Militarisierung sind keine regionale Angelegenheit +++ Antimilitarist*innen und Pazifist*innen weisen Kriminalisierungs- und Spaltungsversuche seitens Polizei und Verfassungsschutz zurück +++

 

Pressemitteilung 17.8.14 - "Kaffe, Kuchen und Konzert"

War Starts Here“-Camp 2014:
Eröffnung mit Kaffee, Kuchen und Konzert

 

+++ Camp startet mit über 150 Teilnehmer*innen +++ behördliche und journalistische Stimmungsmache mit ernsten Folgen: Beleidigung und Drohungen gegen die Verpächterin des Campgeländes +++