WAR STARTS HERE - CAMP - 2013

NACH EINEM ERFOLGREICHEN ERSTEN ANLAUF IM LETZTEN JAHR WOLLEN WIR VOM 21. - 29. JULI EIN ZWEITES MAL ANTIMILITARISTISCH CAMPEN, DISKUTIEREN UND AKTIONEN STARTEN. weiterlesen

out now: war-starts-here Reader

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Dieses etwas dicker geratene Heftchen soll Einblicke, Auswertungen und Zukunftsvisionen von Diskussionen und Aktionen des war-starts-here Camp 2012 ermöglichen. Ein Teil der Beiträge sind Einblicke und Nachbereitungen der Vorbereitungsgruppe, andere wurden uns zugeschickt, wieder andere haben wir im Netz
entdeckt.

Störmanöver an der Heimatfront

Krieg beginnt hier – Widerstand auch

In der Nacht von Montag auf Dienstag haben wir einen Bundeswehrstand und ein Kasernenwachhäuschen mit Farbe markiert und Parolen hinterlassen. Bei Einbruch der Dunkelheit, nachdem wir gerade vom Balkon aus den Sonnenuntergang betrachtet hatten, schlenderten wir noch, in der einen Hand ein Bier, in der andern Hand ne Kippe, ein wenig durch Meuchefitz. Baustellengeräusche erregten unsere Aufmerksamkeit. Wir hatte schon davon gelesen, dass hier, mitten im beschaulichen Meuchefitz (Wendland) eine U-Bahn entstehen sollte. Der erste Spatenstich hierfür wurde bereits vor einem Jahr feierlich getan.

IMI Analyse zum Camp 2012

Die IMI hat eine Analyse zum War Starts Here Camp 2012 erstellt. Mehr dazu findest du auf der IMI-Seite.

Diesen und weitere Beiträge zum Camp gibts hier: Krieg den Brief!

 

Ostermarsch der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe

Aufruf der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe zum Ostermarsch 2013 und 237. Friedensweg am Montag, 01. April 2013 im Heideort Dolle an der B189: "Militär raus – Schnöggersburg gehört uns!"

Vorsicht! Abholung von Asservaten

Seit einiger Zeit verschickt das Polizeirevier Börde in Haldensleben (Altmark) Briefe, in denen die EmpfängerInnen zur Mitarbeit mit dem Repressionsapparat angehalten werden sollen. Es geht um die sichergestellten Asservate, also um Gegenstände die während des GÜZ-Camps 2012 bei einigen sichergestellt wurden.

Dabei wird um schriftliche Mitteilung gebeten, ob die entsprechenden Gegenstände abgeholt oder vernichtet werden sollen. Falls auch ihr einen solchen Brief bekommen habt, haben wir hier ein paar Tipps für euch zusammengestellt.

Start the Wort - Krieg den Brief!

Beim War Starts Here Camps entstand die Idee, die dort oft nur angerissenen Diskussionen in Form öffentlicher Briefe fortzusetzen.

Weniger hastig als per Email können wir so weiter zur vorgestellten Runde im Zelt sprechen, auf Gehörtes eingehen, Gesagtes präzisieren und Fäden weiterspinnen. Der Charme des Briefes ist, auf persönliche Art und Weise im Gespräch zu bleiben – jenseits von Rechenschaftsbericht und soziologischer Studie über unsere Perspektiven im, gegen und über den Krieg hinaus zu diskutieren. Wenn auch nur die Hälfte der Leute, die auf dem Camp zugesagt haben einen Brief zu schreiben, es schaffen, ihre Position in Form zu bringen, könnte daraus eine spannende Geschichte werden. Hier findest du die bisher angekommenen Briefe.

Um uns nicht zu verzetteln, schlagen wir vor, Auswertungspapiere zur technisch-praktischen Seite des Camps oder zum Aktionstag auf der Webseite des Camps zu veröffentlichen und die Form des Briefes für die weiterreichende Debatte zu reservieren, anknüpfend an die Diskussionen auf dem Camp, hinein ins Offene...

Repression, Antirepression und Solidarität

Vom 12.-17. September 2012 fand in der Altmark das „War starts here“- Camp gegen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) der Bundeswehr statt.

Mehrere hundert Aktivist_innen, aus unterschiedlichen Spektren, kamen zusammen um über die verschiedenen Aspekte der Militarisierung der Gesellschaft und den Widerstand dagegen zu diskutieren. Außerdem gab es am 15.09. einen Aktionstag mit dem Ziel das GÜZ zu entern, lahmzulegen und umzugestalten. An diesem beteiligten sich ca. 400 Antimilitarist_innen. Vor der Kommandozentrale demonstrierten ca. 100 Leute und es gelang massenhaft auf das Militärgelände einzudringen und dort u.a. ein Panzermanöver zu stören und verschiedene Gebäude zu markieren.

Für einen Überblick über die Aktionen und eine erste Bewertung verweisen wir auf den bei Indymedia veröffentlichten Text von „einigen begeisterten Teilnehmer_innen“ und den Aktionstag-Rückblick. Wie nicht anders zu erwarten, beantworteten Polizei und Militär den Versuch der antimilitaristischen Intervention, an diesem Ort der direkten Kriegsvorbereitung, mit massiver Repression. Darum soll sich dieser Text drehen.

Pressemitteilung: Erfolgreicher Aktionstag im GÜZ.

Aktionstag erfolgreich beendet+++Aggressives Auftreten der Polizei verhindert nicht, dass diverse Aktivist_innengruppen auf das GÜZ-Gelände gelangt sind+++Panzer wurde mit der Parole War Starts Here versehen+++Mehrere Gebäude auf dem GÜZ wurden pink markiert+++Aktivist_innen stolpern in laufendes Manöver+++Massenweise Personalienkontrollen+++ca 25 Ingewahrsamnahmen+++

Wir bewerten den gestrigen Aktionstag als Erfolg. Trotz der angekündigten 1000 Polizist_innen der Länder und des Bundes sowie deren Hubschraubern, Wasserwerfern, militärischen Sicherheitskräften wie Feldjäger_innen waren sie nicht in der Lage das GÜZ vor dem Betreten durch Aktivist_innen zu sichern.

GÜZ GEENTERT UND MASSIG MARKIERT!

Aktionstag erfolgreich beendet+++Aggressives Auftreten der Polizei verhindert nicht, dass diverse Aktivist_innengruppen auf das GÜZ-Gelände gelangt sind+++Panzer wurde mit der Parole War Starts Here bedacht+++Mehrere Gebäude auf dem GÜZ wurden pink markiert+++Aktivist_innen stolpern in laufendes Manöver+++Polizei kanalisiert überschüssige Energie in Datensammelwut+++ca 34 Ingewahrsamnahmen+++

In den frühen Morgenstunden strömten ca 200 bis 250 Menschen in Richtung GÜZ. Unbeachtet der polizeilichen Übermacht verschafften sich motivierte und listige Antimilitarist_innen Zugang zum GÜZ.